Once upon a Time

Mixed Media

Holz, Leuchtstoffröhren, Schaltsystem, Kreidemarker

English

 

 

Die Installation thematisiert das Gefühl des Zu-Hause-Seins, das man im Idealfall als Kind erfahren hat und mit einem konkreten Ort verbinden konnte. Ein Gefühl von Geborgenheit oder Stimmigkeit. Und so bezieht sich auch der Titel der Arbeit „Once upon a Time“ auf den Beginn eines Märchens, einer Vergangenheit. Die illuminierte Abstraktion eines Hauses soll dieses einstige Zuhause nochmals verdeutlichen. Die Schaltung der Leuchtstoffröhren basiert auf dem “Nikolaus Problem”, bei dem eine Person das „Nikolaushaus“ nachzeichnet, ohne dabei den Stift abzusetzen oder eine Linie mehrmals zu ziehen.

In der heutigen Zeit, in der Flexibilität, Flucht, Migration immer mehr Menschen dazu zwingen die einstige Heimat zu verlassen, geht auch das Gefühl des Zu-Hause-Seins verloren. Was braucht es also, um dies wiederzufinden?

Die Handschrift auf dem Boden besteht aus einer Sammlung von Google Einträgen zur Suche “Heimat ist...”. Die Ergebnisse sind so zahlreich, wie vielseitig und spiegeln das Problem, den deutschen Begriff “Heimat” zu definieren.