Home Sweet Home

Experimental Video, 1 Min.

 

English

 

 

 

Das Gefühl der „Heimatlosigkeit“ ist die Motivation dieser Arbeit. Menschen müssen oder wollen aus den verschiedensten Gründen ihr Heimatland verlassen. Neben politischen Gründen, erforfdert z.B. auch die berufliche Situation einen Wechsel ins Ausland. Es stellt sich die Frage, wodurch das Umfeld denn eigentlich zur Heimat wird. Was benötigt man dafür? Sind das Freunde, ein Partner, die Familie, Nationalität, oder Orte, die einem vertraut sind?

Für die Umsetzung habe ich eine Montage der Österreichischen „Zeit im Bild“ Nachrichten gewählt, da sich Nachrichten im Allgemeinen mit dem In- und Ausland beschäftigen. Es werden jedoch nur streng ausgewählte Fakten vermittelt. Begriffe wie „Liebe“ oder Kopfschütteln werden tunlichst vermieden. Durch die Montage einzelner Silben des Original-Tons, transformiere ich den Nachrichtensprecher nun in mein persönliches Sprachrohr. Die Betonung der Worte und die Bewegungen des Sprechers werden roboterhaft oder Marionetten ähnlich.

Es entsteht ein Zwischenraum zwischen politischer und persönlicher Aussage.

 

 

Enthalten im SixpackFilm Programm “Zeit im Bild”

“The beginning of the second program offers an adaptation of the television news in a little game with its presentation. Pia Schauenburg’s Home Sweet Home shows a montage of quick cuts of anchorman Josef Broukal, which transforms him into a later version of Max Headroom and exposes a hidden message. (...)”

www.sixpackfilm.com